Seit einiger Zeit war nun schon die Zusammenarbeit des FUV RLP mit Landesforsten (LF) auf Augenhöhe nicht mehr möglich, und somit konnten für den Verband auch keine zufriedenstellenden Ergebnisse mehr erzielt werden. Dieser Unmut war nicht zuletzt der Auslöser dafür, die neue Vergabe der hochmechanisierten Holzernte, welche im November auf der Vergabeplattform eingestellt wurde, juristisch von einer Fachanwaltskanzlei prüfen zu lassen.

Streitfall „Vergabe der hochmechanisierten Holzernte“

Wie unsere Mitglieder bereits den Rundschreiben der vergangenen Wochen entnehmen konnten, wurden einige Punkte der Vergabe als grob vergaberechtswidrig eingestuft. Häufig waren es reine Formfehler, allerdings gibt es auch Inhalte, die schlussendlich nur von Gerichten klargestellt werden können (dynamisches Beschaffungssystem setzt marktübliche Leistungen voraus; ist unsere Arbeit marktüblich?). Somit haben der Vorstand und einige weitere Mitglieder die Vergabe jeweils einzeln anhand eines Musterschreibens gerügt.

Runder Tisch in Westerburg

Wenige Tage später fand am 23. November turnusgemäß der Runde Tisch mit LF statt – dieses Mal in Westerburg. Ein Kernthema war dabei die Frage, wie wir uns bzw. wie Landesforsten sich die weitere Zusammenarbeit vorstellen. Macht eine solche überhaupt noch Sinn, wenn keine sichtbaren Ergebnisse erzielt werden können?

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.