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Westerwald Holztage

aktuelles_06Vom 24. bis 26. April 2015 finden in Oberhonnefeld-Gierend die Westerwald Holztage statt. Das ist für den Forstunternehmer-Verband und seine Mitglieder eine gute Gelegenheit, sich und die Leistungen ihrer Branche vorzustellen. Daher wird der FUV dort mit einem Stand und einer Harvester-Präsentation vertreten sein.

Wir freuen uns, wenn Sie uns am FUV-Stand unterstützen und damit gleichzeitig die Möglichkeit nutzen, Ihr Unternehmen als Mitglied eines starken Verbandes darzustellen. Weitere Informationen finden Sie unter www.westerwald-holztage.de Sie möchten dabei sein? Dann melden Sie sich bitte per E-Mail u.pfau@forst-pfau.de oder telefonisch (0170-7788055)

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Forstunternehmer-Verband: Ja zur Artenvielfalt – Nein zum Nationalpark

Landscheid, 24. Juni 2013 – Der Forstunternehmer-Verband (FUV) Rheinland-Pfalz e.V. kritisiert die Pläne, in Rheinland-Pfalz einen Nationalpark zu errichten. Nach Auffassung des Verbandes ist es unter ökologischen Gesichtspunkten unvertretbar, Waldflächen nicht zu bewirtschaften und sie stattdessen sich selbst zu überlassen, wie es das Konzept der Nationalparks vorsieht.

„Die Stilllegung großer Waldflächen wirkt sich nachweislich negativ auf unser Ökosystem aus – und das sogar in zweifacher Hinsicht: In nicht bewirtschafteten Wäldern sind die Einsparungen des klimaschädlichen CO2 und auch die Artenvielfalt geringer als in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Damit ist das Naturschutz-Argument, das beim Thema Nationalpark immer im Vordergrund steht, völlig ad absurdum geführt“, sagt Walter Raskop, Vorsitzender des FUV Rheinland-Pfalz.

Der Wald entzieht der Atmosphäre CO2 und spielt damit eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Treibhauseffekts. Während international die Waldflächen immer stärker abnehmen, hat in Deutschland die Waldfläche in den vergangenen vier Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen. Nach der jüngsten Bundeswaldinventur, die in regelmäßigen Abständen von Bund und Ländern durchgeführt wird, beträgt der jährliche Holzzuwachs in Deutschland 8,6 m² pro Hektar und liegt damit deutlich über der Holzernte. Diese positive Entwicklung ist auf die gezielte und verantwortungsvolle Bewirtschaftung der Wälder zurückzuführen, die vom Waldbesitz in enger Zusammenarbeit mit qualifizierten Forstunternehmern durchgeführt wird.

Erst kontrollierte Pflegemaßnahmen bringen Licht in den Wald und schaffen sogenannten Zukunftsbäumen den nötigen Platz, um in die Höhe zu wachsen und eine üppige Krone auszubilden. Darüber hinaus dient das Entfernen kümmerlicher Bäume, die besonders anfällig für Pilz- und Käferbefall sind, der Gesunderhaltung des Waldbestandes. Gleichzeitig trägt die nachhaltige Waldwirtschaft zur natürlichen Aufforstung bei, weil auf den Boden fallender Samen Kontakt zum Erdreich und ausreichend Licht zum Keimen hat. Unbewirtschafteter Wald hingegen ist dunkel, hat einen hohen Totholzanteil und einen geringeren Holzzuwachs – langfristig bricht er zusammen.

„Als Forstunternehmer haben wir einen großen Anteil an der Pflege der Wälder und tragen damit unmittelbar zum Klimaschutz bei. Dafür investieren wir in moderne Maschinen und in hohe Qualitäts- sowie Qualifizierungsstandards. Die Errichtung eines Nationalparks ist mit unserem Engagement für einen gesunden, artenreichen Wald nicht zu vereinbaren“, fasst Walter Raskop die Position des FUV zusammen.

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Forstunternehmer-Verband Rheinland-Pfalz zieht positive Jahresbilanz

Landscheid, 3. Dezember 2012 – Der Forstunternehmer-Verband Rheinland-Pfalz (FUV) blickt positiv auf die in 2012 geleistete Verbandsarbeit zurück. Mit dem Beitritt von 19 Forstunternehmern konnte die Zahl der Mitglieder auf über 80 erhöht werden.

Um die Verbandsarbeit noch stärker zu intensivieren und genauer am Bedarf der Mitgliedsunternehmen orientieren zu können, fanden in diesem Jahr zum ersten Mal Regionalversammlungen statt. Gewählte Regionalsprecher werden sich im nächsten Jahr regelmäßig mit dem Vorstand über die Entwicklungen in den einzelnen Regionen austauschen.

"Im vergangenen Jahr haben wir die Arbeit unseres Verbandes deutlich professionalisiert. Das drückt sich auch in der Zusammenarbeit mit Landesforsten aus, mit denen wir ein partnerschaftliches Verhältnis auf Augenhöhe pflegen," ist sich das Vorstandsteam einig.

Der FUV Rheinland-Pfalz hat in seiner Außendarstellung klare Akzente gesetzt und sich bei brisanten Themen – wie zum Beispiel dem Nationalpark Rheinland-Pfalz – mit klar formulierten Stellungnahmen in der Fach- und Regionalpresse Gehör verschafft. Darüber hinaus war der FUV bei der übergabe des Preises "Waldgebiet des Jahres 2012" aktiv vertreten. Dieser wurde vom Bund Deutscher Forstleute erstmals verliehen und ging an den rheinland-pfälzischen Meulenwald.

Neu eingeführt wurde auch ein verbessertes Informationssystem für die Mitglieder. Damit sie über die Aktivitäten des Verbandes auf dem Laufenden sind, erhalten sie viermal jährlich die "Forstunternehmer-Infopost".

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Einladung zur Regionalversammlung

Landscheid, 28. August 2012 – Liebe Forstunternehmer, liebe Mitglieder des FUV Rheinland-Pfalz,

starke Forstunternehmer in einem starken Verband – das ist unser Ziel. Damit wir diesem Ziel gemeinsam ein Stück näher kommen, ist es wichtig, die regional unterschiedliche Situation der Forstunternehmer verstärkt ins Blickfeld zu nehmen. Mit unseren Regionalversammlungen im September dieses Jahres möchten wir dazu den Auftakt machen.

Wir laden unsere Mitglieder und alle interessierten Forstunternehmer herzlich zu folgenden Veranstaltungen ein:

Region Hunsrück, 07.09.2012, 19:00 Uhr
Ort: 55483 Lautzenhausen, Autohof Bohrinsel, am Flughafen Hahn (B 50)

Region Eifel, 13.09.2012, 19:00 Uhr
Ort: 54550 Daun-Gemünd, Dorint Hotel, Am Grafenwald 1

Region Westerwald, 20.09.2012, 19:00 Uhr
Ort: 57610 Altenkirchen, Hotel Glockenspitze, Im Sportzentrum 2

Region Pfalz, 27.09.2012, 19:00 Uhr
Ort: 66981 Münchweiler, Landgasthof Ständenhof, An der B 10

Auf der Tagesordnung stehen jeweils folgende Punkte:

1. Begrüßung

2. Wahl eines/r Regionalsprechers/in (wahlberechtigt nur Mitglieder des FUV aus der Region)

3. Neuerungen der AGB-F

4. Vergabe von Rückeleistungen – Anpassung der Rücketabelle und des Bewertungsschemas

5. Vergabeverfahren RLP – Neuerungen

6. Bereitstellung von Brennholz lang am Weg – Einsatz von Kranwaagen

7. Aktualisierung Rettungspunkte – neue Richtlinie GeoEIS

8. NavLOG-Navigation im Wald

9. Die Situation der Forstunternehmer in der Region

10. Diskussion

Wir freuen uns, Sie möglichst zahlreich zu begrüßen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Vorstand des FUV Rheinland-Pfalz e.V.

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Forstunternehmer-Verband fordert nachhaltige Waldwirtschaft

Landscheid, 10. Juli 2012 – Die Bestrebungen der rheinland-pfälzischen Landesregierung, einen Nationalpark zu errichten, betrachtet der Forstunternehmer-Verband (FUV) Rheinland-Pfalz e.V. äußerst kritisch. Nach seiner Ansicht ist ein Nationalpark in Rheinland-Pfalz unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten nicht vertretbar.

Für Walter Raskop, Vorsitzender des FUV Rheinland-Pfalz e.V., ist die Errichtung eines Nationalparks falsch verstandener Naturschutz. "Die nachhaltige Waldwirtschaft ist für uns alternativlos. Sie basiert auf einem langfristigen Verantwortungsbewusstsein für den Wald. Mit qualifiziertem Personal und moderner Technik tragen alle beteiligten Berufsgruppen maßgeblich zum Naturschutz, zur Artenvielfalt und Verjüngung des Waldes bei", sagt er.

Untersuchungen belegen, dass in einem nachhaltig bewirtschafteten Wald die Vielzahl der Pflanzen und Tiere oft deutlich höher ist als in einem Nationalpark. Erst gezielte Waldpflegemaßnahmen bringen Licht in sonst dunkle Wälder und schaffen Lebensräume für viele unterschiedliche Arten. Die natürliche Aufforstung funktioniert im Wirtschaftswald sehr viel ungestörter, weil auf den Boden fallender Samen leichter Kontakt zum Erdreich hat und dort keimen kann.

Außerdem liefert die naturnahe Holzwirtschaft einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Denn jedes Holzprodukt bindet während seiner gesamten Lebensdauer das klimaschädliche CO2. Die Verwendung von Holz als Bau-, Werk- und Brennstoff trägt somit zur Reduzierung der Treibhausgasemission bei. Hingegen führt die Begrenzung der Waldnutzungsfläche dazu, dass die Nachfrage nach dem klimafreundlichen Rohstoff immer weniger aus heimischen Quellen gedeckt werden kann und stattdessen Holz aus Ländern mit deutlich geringeren Umweltstandards eingeführt werden muss.

Rheinland-Pfalz hat, bezogen auf seine Landesfläche, mit über 40 Prozent den höchsten Waldanteil Deutschlands und ist auch bei der Zahl der intensiv geschützten Waldflächen Spitzenreiter. Die zusätzliche Ausweisung eines Nationalparks ist daher nicht notwendig. "Hinzu kommt, dass die Waldbewirtschaftung, insbesondere in ländlichen Gebieten, zahlreiche Arbeitsplätze schafft. Ein Nationalpark würde einen Teil dieser Arbeitsplätze vernichten, aber gleichzeitig den Steuerzahler viel Geld kosten", so Raskop weiter.

Die Erfahrungen mit bereits bestehenden Nationalparkregionen zeigen, dass ein hoher Zuschussbedarf aus Landesmitteln besteht. Gleichzeitig bleiben die positiven Effekte auf den regionalen Tourismus hinter den Erwartungen zurück. Ohnehin haben Besucher zum Nationalpark nur eingeschränkten Zutritt. Sie dürfen lediglich die gekennzeichneten Wege betreten, größere Wandergruppen können nur mit Genehmigung hinein.

"Wir Forstunternehmer sagen Nein zum Nationalpark. Er wirkt sich nachteilig auf den Klima- und Artenschutz aus, führt zum Wertverlust des Waldes und zu fehlender Wertschöpfung aus der Holznutzung", bilanziert Raskop.

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Mitgliederversammlung 2012

Am 20. Januar fand in Rheinböllen unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Neben 20 wahlberechtigten Mitgliedern freuten wir uns, als Gäste die Herren Hoffmann, Egdie und Weiß von den Landesforsten Rheinland-Pfalz sowie Herrn Körner vom DFUV willkommen zu heißen.

Im Anschluss an die Begrüßung der Mitglieder und Gäste gedachten wir dem im Mai 2011 verstorbenen Hans-Jürgen Narjes. Mit ihm hat die Berufsgruppe der Forstunternehmer einen wichtigen Fürsprecher verloren, dessen Lebenswerk wir in Ehren halten werden.

Im ersten Teil der Mitgliederversammlung hatten unsere Gäste das Wort. Herr Egdie (LF Rheinland-Pfalz) stellte in seinem Vortrag die aktuellen Entwicklungen bei der Ausweisung von Nationalparks dar. Gleich mehrere Themen trug Herr Weiß in seinen Ausführungen vor: Er berichtete über Anpassungen der AGB-Forst, des Wasserschutzgebiets Montabaurer Höhe und der Rücketabelle. Anschließend ging Herr Hoffmann (LF Rheinland-Pfalz) auf die FSC-Zertifizierung im Staatswald ein. In seinem abschließenden Gastvortrag berichtete Herr Körner (DFUV) über die Verhandlungen auf Bundesebene hinsichtlich einer verträglichen Lösung bei der Auftragsvergabe.

Im internen Teil stand nach der einstimmigen Entlastung des bisherigen Vorstands die Wahl eines neuen Führungsgremiums auf der Tagesordnung. Unter der Leitung von Herrn Körner wählten die Mitglieder folgenden Vorstand:

Vorsitzender: Walter Raskop
Erster Stellvertreter: Arno Kühn
Zweiter Stellvertreter: Peter Kunz
Kassenwart: Klaus Weis
Schriftführer: Ulrich Pfau

Der neue Vorstand dankt an dieser Stelle ausdrücklich Herrn Reinhard Michel für sein großes Engagement. Er hat sich über viele Jahre immer wieder für die Gründung eines Verbandes stark gemacht und das Wirken des FUV Rheinland-Pfalz in den vergangenen Jahren als Vorsitzender aktiv mitgestaltet. Wir hoffen, unsere Arbeit in seinem Sinne fortzuführen und wünschen ihm vor allen Dingen Gesundheit.

Der geschäftsführende Vorstand Walter Raskop, Vorsitzender

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Neuer Service für die Mitglieder des FUV Rheinland-Pfalz

Der Verband erweitert seinen Service und bietet seinen Mitgliedern einen weiteren Vorteil und zwar die kostenfreie Nutzung des Anzeigenteiles auf der Webseite.

Vorerst können Mitglieder kleine Anzeigen schalten für den Maschinenan- und verkauf.

Zu finden ist der "Kleine Anzeigenmarkt" unter dem Menüpunkt Service.

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Ankündigung zur Mitgliederversammlung

am Freitag, den 20. Januar 2012 in Rheinböllen, Landhaus Ebert
(Nähe BAB A 61 - AS Rheinböllen).

Gäste sind herzlich willkommen.

Mit freundlichen Grüßen

Der geschäftsführende Vorstand
Reinhard Michel, Vorsitzender

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Vorstandssitzung am 20. September 2011

Am 20. September traf sich der Vorstand des FUV-RLP um wieder einige neue Termine und Projekte zu besprechen.

Wichtige Themen standen zur Tagesordnung wie Ausschreibungen sowie die Zusammenarbeit zwischen Forst und FUV-RLP.
Der Vorsitzende, Hardy Michel, versucht einen Termin am 19./ 26. oder 27. Oktober 2011 mit Herrn Hoffmann vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten zu einem Runden Tisch zu vereinbaren.
Es sollen 3, noch zu bestimmende, Mitglieder des Vorstandes dort hingehen. Es wird dort über die neuen Ausschreibungen verhandelt, die sich nach dem Urteil der Vergabekammer aufbauen sollen.
Weitere Informationen und Ergebnisse des "Runden Tisches" mit dem Ministerium folgen in Kürze.

Ein weiteres Thema war das Verbandslogo, es wurde beschlossen das Logo mit dem freien Wappenzeichen zu versehen, da die Nutzung nur den Behörden und dem Ministerium von Rheinland-Pfalz obliegt.

Auch ein Bericht des Schatzmeisters stand auf dem Programm.

Hardy Michel, Vorsitzender

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Internet-Auftritt von Landesforsten Rheinland-Pfalz unter www.wald-rlp.de Marktplatz/Unternehmerdatenbank

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Unternehmerdatenbank unter www.wald-rlp.de/Marktplatz/Unternehmerdatenbank wurde aktualisiert. Um ihr Leistungsangebot noch besser herauszustellen und um die Suchfunktion für potentielle Auftraggeber forstlicher Dienstleistungen zu verbessern, wurde eine Expertensuche mit mehreren Auswahlfeldern eingerichtet, weitere Datenfelder ergänzt und andere mit geringerer Bedeutung gestrichen. Sie werden daher gebeten, Ihren Eintrag zu aktualisieren. Dies bitten wir bis zum 31. März 2011 vorzunehmen.

Laden Sie sich hier das Anschreiben Unternehmerdatenbank der Landesforsten runter.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag gez. Iris Glaser, Landesforsten Rheinland Pfalz